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AStA-Sozialberatung


Die Soziaberatung steht euch Dienstags bis Freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr im AStA-Büro zur Verfügung. In dringenden Fällen können auch abweichende Termine vereinbart werden (Tel.: 0271/73782).

Antragsfrist für alle AntragstellerInnen: 02.04.2004
Für ErstsemesterInnen: ein Monat nach Immatrikulation

- Die Härtefallordnung im pdf-Format -

Ausländische Studierende (nicht EU-BürgerInnen) dürfen i.d.R. entweder 90 Tage über das ganze Jahr verteilt arbeitserlaubnisfrei arbeiten oder 3 Monate während der Semesterferien arbeitserlaubnisfrei und zusätzlich 10 Stunden pro Woche gemäß gültiger Arbeitserlaubnis. Die Arbeitserlaubnis bekommt ihr beim Arbeitsamt. DeutschkursteilnehmerInnen dürfen nur 3 Monate während der Semesterferien arbeitserlaubnisfrei arbeiten. Welche Regelung auf Euch zutrifft steht in Eurer Aufenthaltsbewilligung (Pass).
Bei der 10-Stunden-pro-Woche-Regelung muss genau festgelegt werden, an welchen Wochentagen Ihr zu welcher Zeit arbeitet.
Solltet Ihr die 90-Tage-im-Jahr-Regelung im Pass stehen haben, gibt es Folgendes zu beachten: die 90 Tage könnt Ihr über das ganze Jahr verteilen. Aber Achtung! Auch wenn Ihr nur 1 oder 2 Stunden am Tag arbeitet, wird Euch ein ganzer Tag abgezogen. Außerdem müsst Ihr aufpassen, dass Euch einzelne Tage, die Ihr in einem Monat gearbeitet habt, nicht als voller Monat angerechnet werden. Deshalb empfiehlt es sich z.B. die Stempelkarte zu kopieren oder zumindest eine Aufstellung der gearbeiteten Tage in der Hand zu haben. Zu beachten ist auch, dass, wenn ihr beispielsweise vom 19.02.-14.04. arbeitet, Euch alle dazwischenliegenden Tage abgezogen werden, auch die Wochenenden; egal ob Ihr da gearbeitet habt oder nicht.
Für wissenschaftliche Tätigkeit an der Hochschule oder überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanzierte Stellen/Forschungseinrichtungen braucht Ihr keine arbeitsrechtliche Arbeitserlaubnis. Die Ausländerbehörde muss dazu das Visum ändern und eine ausländerrechtliche Erlaubnis erteilen.
Solltet ihr noch Fragen oder Probleme haben, steht Euch die Sozialberatung des AStAs von Di. bis Fr. von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung



B A S - S o n d e r i n f o

Das Bundesministerium fuer Arbeit hat die Bundesanstalt fuer Arbeit gebeten, bereits zu Beginn des naechsten Semesters die "180-Halbe-Tage"-Regelung umzusetzen.

Die "180er Regelung", die die sog. "90-Tage-Regelung" abloest und im neuen Zuwanderungsgesetz verankert ist, sollte erst zum 1.1.2003 in Kraft treten, also zum Zeitpunkt des Inkrafttreten des neuen Zuwanderungsgesetz.

Die "180er-Regelung" ermoeglicht es Studierenden nun ab Wintersemester 2002/2003 180 halbe Tage arbeitserlaubnisfrei zu arbeiten, statt bisher 90 Tage. Dies erleichtert es besonders Studierenden, die waehrend des Semesters kleinere Jobs haben, diese auszuueben.

Mit freundlichen Gruessen
Johannes Glembek
Geschaeftsfuehrer
Bundesverband auslaendischer Studierender (BAS)


Arbeitsmarkt/Ausländer/ Flexiblere Job-Möglichkeiten für ausländische Studenten = Berlin (dpa) -

Für ausländische Studenten sollen Beschränkungen für Nebenjobs früher als geplant wegfallen: Bereits mit Start des Wintersemesters sollen sie an bis zu 180 halben Tagen arbeiten können. Dies teilte das Bundesarbeitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Nach geltendem Recht können ausländische Studenten bis zu drei Monate im Jahr eine Beschäftigung ohne Arbeitsgenehmigung ausüben. Das von 2003 an geltende Zuwanderungsgesetz lässt auch die Beschäftigung an bis zu 180 halben Tagen zu. Das Arbeitsministerium hat die Bundesanstalt für Arbeit nach eigener Darstellung gebeten, die Neuregelungen zur Ausübung von Nebenbeschäftigungen der in Deutschland studierenden Ausländer «bereits jetzt umzusetzen». dpa Sep 02